Flächensuche

Bei der Flächensuche wird nach einem oder auch mehreren vermissten Menschen in unterschiedlichsten Umgebungen gesucht. Dabei kann es sich um schwer zugängliches Gelände wie Schluchten, Wald -auch mit dichtem Unterbewuchs-, Dornenhecken oder schwer zugängliche See- und Bachufer handeln.

Der Flächensuchhund ist bei seiner Arbeit nicht angeleint, trägt kein Halsband, ist jedoch durch eine Kenndecke als Rettungshund gekennzeichnet. Dabei sucht der Hund weitgehend selbständig. Der Hundeführer muss dabei die Übersicht bewahren, um sicher zu sein, das gesamte zugewiesene Gebiet abgesucht zu haben. Dazu gehört die Beurteilung von Richtung und Stärke des Windes, Auf- und Abwinden an Hängen und Bodenvertiefungen u.v.a. um dem Hund die Suche optimal zu ermöglichen.

Der Flächensuchhund verweist (zeigt an) jede Person, die sich im Suchgebiet aufhält. Der vermisste Mensch kann sich in liegender oder sitzender Position befinden, aber auch sich fortbewegende Personen werden angezeigt. Es gibt drei unterschiedliche Anzeigeformen: Verbellen, Freiverweisen oder Bringseln.